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Webdesign für Ärzte und Kliniken – Inhalt und Form in perfekter Harmonie

Lesezeit: 5 Minuten

Die medizinische Versorgung beginnt heutzutage nicht erst in der Arztpraxis oder Klinik. Sie setzt bereits dann ein, wenn ein potenzieller Patient die Webseite eines Arztes oder einer Klinik besucht und sich informiert oder sogar eine Aktion auf der Webseite ausführt. Ein gutes und effektives Webdesign für Ärzte und Kliniken ist daher unerlässlich für alle Mediziner, die ihren Patienten eine optimale digitale Gesundheitsversorgung bieten möchten. Im folgenden Beitrag betrachten wir das Thema Webdesign aus allen Blickwinkeln und erklären Ihnen, was aus ärztlicher Sicht Sinn macht und worauf Sie verzichten können.

Wenig Zeit zum Lesen? Das Wichtigste zuerst

Zu Beginn präsentieren wir Ihnen in Kurzform einige Fakten und Anregungen zum Thema Webdesign für Ärzte und Kliniken. Im Anschluss finden Sie dann detaillierte Informationen zu den jeweiligen Punkten.

  • Nutzer nehmen sich meist nicht viel Zeit, um eine Webseite einzuschätzen. Ihre Praxis- oder Klinikwebseite sollte deshalb in Form und Inhalt auf Anhieb überzeugen.
  • Vermeiden Sie bei Ihrem Webdesign für Ärzte und Kliniken eine Überfrachtung mit Videos und Grafiken. Überzeugen Sie stattdessen durch komprimierte Kompetenz, vertrauenerweckende Trustsymbole und Sympathie.
  • Nutzerfreundlichkeit und ein responsives Design sind beim Webdesign für Ärzte wichtiger als eine extravagante Optik.
  • Patientenfreundliche Tools wie Digitale Terminvereinbarung und Videosprechstunde dürfen in der heutigen Zeit auf keiner Arzt-Webseite fehlen.

Modernes Webdesign – nicht nur die Optik zählt

Laut Definition ist Webdesign eine Teildisziplin des Medien- bzw. Corporate Designs. Sie sollten sich jedoch vom Wortbestandteil „Design“ nicht in die Irre führen lassen. Anders als beim Auto- oder Produktdesign geht es beim Webdesign nicht nur um die visuelle, rein optische Gestaltung von Dingen. Auch funktionale und strukturelle Gestaltungsaspekte sind Teil des Webdesigns. Auf den Punkt gebracht handelt es sich beim Webdesign für Ärzte und Kliniken also um eine ganzheitliche Gestaltungstechnik, die den Inhalt Ihrer Webseite in einem möglichst attraktiven Rahmen präsentiert.

Webdesign für Ärzte und Kliniken: Der erste Eindruck muss begeistern

Durch ein gutes Webdesign für Ärzte und Kliniken machen Sie Ihre Praxishomepage zum Aushängeschild für Ihre Leistungen und Fachkompetenz. Die Wichtigkeit eines attraktiven Designs sollte nicht unterschätzt werden: Laut einer Untersuchung entscheiden sich mehr als zwei Drittel aller Besucher innerhalb von wenigen Sekunden, ob sie eine Webseite gut oder schlecht finden. Fällt das Urteil negativ aus, wird sich der Interessent höchstwahrscheinlich für einen anderen Arzt oder eine andere Klinik mit subjektiv besserer Homepage entscheiden. Das Design der Seite sollte deshalb in Inhalt und Form überzeugen – und zwar möglichst auf den ersten Blick. Gutes Webdesign für Ärzte spricht für sich und rückt Sie automatisch als kompetenten Mediziner ins Blickfeld Ihrer potenziellen Patienten.

Stichwort Akquise: 70% aller Patienten nutzen das Internet für die Arztsuche

Das Internet gewinnt gerade in der Gesundheitsbranche als Informationsquelle zunehmend an Bedeutung. 70% aller Patienten nutzen es bei der Arztsuche, um sich vorab über die Leistungen eines Mediziners zu informieren. Durch ein sinnvoll strukturiertes und grafisch gut umgesetztes Webdesign für Ärzte und Kliniken gelingt es Ihnen, aus Internetnutzern Patienten zu machen. Neben der übersichtlichen und optisch ansprechenden Präsentation von Informationen gehören dabei auch eine kurze Ladezeit, die regelmäßige Durchführung von SEO-Maßnahmen und eine mobile Optimierung zu den Kernpunkten, über die Ihr Webdesign verfügen sollte.

Die gute, alte Visitenkarte? Und ob!

Ein kurzer Vergleich zur Verdeutlichung des Sachverhalts: Das Gesicht und der Körper fungieren im übertragenen Sinn als Visitenkarte eines Modells. Die gleiche Funktion übernimmt das Webdesign für Unternehmen und Dienstleister, die sich im Internet präsentieren möchten. Als Arzt oder Klinik sollten Sie deshalb Ihr digitales Werbegesicht so gut es geht pflegen und zu einem repräsentativen Schmuckstück machen. Patienten schließen vom Erscheinungsbild des Webdesigns auf Ihre Fachkompetenz. Lieblose Onepager ohne Unterseiten mit Detailinformationen machen deshalb keinen Sinn. Vielmehr sollten Sie sich beim Webdesign für Ärzte an die Devise halten: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Eine Überfrachtung mit ausufernden Texten, verwirrenden Grafiken und überflüssigen Videos ist zu vermeiden.

Content + Webdesign – eine unschlagbare Kombination

Achten Sie beim Webdesign für Ärzte und Kliniken darauf, dass sowohl die optischen als auch die inhaltlichen Aspekte optimal auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten sind. Eine kluge Planung und eine funktionierende Strategie sind dabei essenziell. Zur Planung gehört zum Beispiel die Festlegung auf ein Logo, eine Schriftart und eine bestimmte farbliche Gestaltung. Als Arzt kennen Sie Ihre Patienten am besten und können deshalb gut einschätzen, welche Gestaltung voraussichtlich gut ankommt. Junge Patienten unterscheiden sich in diesem Punkt von älteren. Eine strategische Umsetzung darf ebenfalls nicht fehlen: Welche Unterseiten soll Ihre Webseite haben? Welche Informationen wollen Sie an exponierter Stelle kommunizieren? Welche IGeL-Leistungen bieten Sie zur Zeit und eventuell in Zukunft an? All diese Punkte sind beim Webdesign für Ärzte vorab zu besprechen und zu klären.

Expertise statt thin content

Das Webdesign für Ärzte und Kliniken sollte nicht zuletzt auf die Anforderungen des Google-Algorithmus angepasst sein. Andernfalls landen Sie mit Ihrer Seite nicht unter den ersten Treffern bei einer Suche durch Interessenten. Google bewertet Seiten in erster Linie nach dem darauf befindlichen Content. Lange, nichtssagende Texte fallen nachteilig ins Gewicht. Stattdessen sollten Sie gemeinsam mit Ihren Marketing-Partnern Wert auf abwechslungsreichen, tiefgründigen, holistischen Content legen. Generell wichtig in diesem Kontext:

  • Definieren Sie zunächst eine Liste mit Keywords, für die Sie ranken möchten.
  • Kurze, eintönige Texte mit weniger als 300 Wörtern bewertet Google als thin content. Die Folge ist ein schlechtes Ranking.
  • Relevante Inhalte und stilistisch gute Texten mit einer Länge von mehr als 300 Wörtern verhelfen Ihnen zu einem Expertenstatus und einer höheren Sichtbarkeit bei Google-Suchanfragen.

Schlüsselfaktor Die Webseite muss grafisch und strukturell aus einem Guss sein

Professionelles Webdesign für Ärzte und Kliniken befriedigt die Wünsche von Besuchern auf subtile Weise. Die einzelnen Elemente ergänzen sich sinnvoll und basieren auf einer nachvollziehbaren Struktur. Grafik und Struktur müssen miteinander harmonieren. Folgende Eckpunkte sollten Sie und Ihr Marketingteam im Blick haben:

  1. Verwenden Sie helle, aber nicht allzu grelle Farben. Schwarze Flächen haben beim Webdesign für Mediziner keinen Platz.
  2. Halten Sie die Anzahl der Menüpunkte gering. Fünf, maximal sechs Navigationspunkte sind ausreichend.
  3. Achten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis von Text und Bild.
  4. Lockern Sie den Inhalt Ihrer Seite mit professionellen Fotos ab. Auf Bilder von Behandlungen sollten Sie verzichten, da diese abstoßend wirken könnten. Empfehlenswert sind Fotografien Ihrer Innenräume und Ihres Teams.

UI & UX – darauf kommt es neben SEO an

Beim Webdesign für Ärzte kommt den Faktoren UI, UX und SEO eine Schlüsselrolle zu. Zur Erläuterung, was damit gemeint ist: UI ist die Abkürzung für User Interface. Damit bezeichnet man beim Webdesign für Ärzte und Kliniken die grafische Benutzeroberfläche – also die Schnittstelle zwischen User und Bedienoberfläche. Wichtig ist hierbei ein responsives Design, das auf allen Endgeräten gleichermaßen gut funktioniert.

UX ist die Abkürzung für User Experience oder Nutzererfahrung. Eine optimale Gebrauchstauglichkeit ist beim Webdesign für Ärzte und Kliniken grundsätzlich die Basis. Ebenso wichtig ist es aber, dass Sie den Besucher emotional abholen.

Digitale Terminvereinbarung sollte möglich sein

Mittels kundenfreundlicher Elemente wie der digitalen Terminbuchung beweisen Sie Ihren Kunden, dass sie Ihnen am Herzen liegen. Ihr Webdesign für Ärzte und Kliniken sollte daher eine Anbindung an ein Terminvereinbarungstool enthalten. Dadurch ersparen Sie Ihren Patienten nervige Telefonschleifen. Auch Ihr Praxispersonal wird durch dieses praktische Element entlastet.

Videosprechstunde: Trustsymbol schafft Vertrauen

Spätestes seit der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Kontaktbeschränkungen ist die Telemedizin aus dem Berufsalltag vieler Mediziner nicht mehr wegzudenken. Inzwischen sind sogar Erstkontakte und Beratungen durch die Krankenkassen erlaubt und abrechenbar. Bei der Neueinrichtung Ihrer Webseite und bei der Auffrischung Ihres Webdesigns sollte deshalb das Trustsymbol eines Drittanbieters von Videosprechstunden wie etwa Doctolib nicht fehlen.

Wann benötigen Sie ein neues Webdesign?

Ärzte sollten Ihren Internetauftritt ernst nehmen und ihn bewusst als Marketinginstrument einsetzen. Die Frage nach einem geeigneten Webdesign für Ärzte und Kliniken sollte dabei nicht nur bei der Neugründung einer Praxis auf dem Plan stehen. Auch wenn Sie Ihr Branding durch ein neues Logo verändern möchten, neue Leistungen anbieten oder Ihre veraltete Homepage für mobile Geräte optimieren möchten, führt kein Weg an einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema Webdesign für Ärzte und Kliniken vorbei.

Auf diese Qualitätsanforderungen sollten Sie bei der Auswahl einer Webdesign-Agentur achten

Als Mediziner sollten Sie beim Webdesign für Ärzte keine Kompromisse eingehen. Ihre zukünftige Agentur sollte Ihnen einen persönlichen Ansprechpartner an die Hand geben, den Sie jederzeit erreichen können und der Sie vor Ort betreut. Bei der Planung einer Homepage sollten Sie darauf achten, dass die Frage „Unter welchen Keywords soll meine Arztpraxis durch Google-Nutzer gefunden werden?“ frühzeitig zur Sprache kommt. Ein starkes Ranking ist die Grundlage und zugleich das Ziel beim Webdesign für Ärzte und Kliniken. Wichtige Qualitätsanforderungen sind außerdem der Fokus auf ein responsives Design, eine sinnige Informationsarchitektur, hohe Nutzerfreundlichkeit und kurze Ladezeit.

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